• Pfader Neuhausen – SC Frauenfeld 21 : 22 ( 8 : 5 )

    Neuhausen verspielt den Sieg in den letzten Minuten!

     

    So stark waren die Pfader diese Saison noch nie in eine Partie gestartet. Die Neuhauser agierten in der Defensive äusserst beweglich und liessen das Team aus Frauenfeld, das sich selber als Aufstiegskandidaten sieht, lange verzweifeln. Hinter der Abwehr hielt Lukas Müller hervorragend und musste in den ersten 30 Minute nur gerade fünf Bälle passieren lassen. Leider scheiterten die Flügel der Pfader in dieser Phase des Spiels ihrerseits aus besten Lagen am grossgewachsenen, routinierten Goali der Thurgauer. Eine frühe Entscheidung wäre durchaus möglich gewesen. Solche Chancen müssen genutzt werden. Besser machten es die Rückraumspieler in den Reihen der Neuhauser, namentlich Aaron und Jan Leu, letzterer mit einigen herrlichen Sprungwürfen, gegen die die Frauenfelder machtlos waren. Zur Pause lautete das Score 8 : 5, dies zeigt deutlich, wo die Stärken beider Teams lagen.

    Nach der Pause fielen die Tore etwas zahlreicher. Die Gangart wurde härter und vor allem Frauenfeld kassierte einige Zweiminutenstrafen. Dies nutzten die Neuhauser geschickt und konnten mit schönen Flügeltoren bis zur fünfzigsten Minute mit vier Toren in Führung gehen. Eigentlich sollte ein solcher Vorsprung gegen ein Team, das man bis zu diesem Zeitpunkt im Griff hat, über die Runden gebracht werden. Aber nicht zum ersten Mal zeigten die Pfader in den letzten Minuten Nerven. Innerhalb fünf Minuten glichen die Thurgauer das Spiel aus und konnten sogar den Siegestreffer in letzter Sekunde erzielen.

    Die Niederlage ist ärgerlich und unnötig. Die Neuhauser haben 50 Minuten lang gezeigt, was sie eigentlich könnten. Wenn sie das endlich über die gesamte Spieldauer durchziehen, müssen sie sich vor keinem Gegner in dieser Gruppe verstecken.

     

    Pfader Neuhausen mit: Lukas Müller (11 Paraden),  Urs Bill (1Tor), Aaron Leu (4), Mohamed Nassereddine, Florian Meier (4), Patrick Meyer, Florin Rusert (2/1), Florian Küttel (1), Jan Leu (5), Jonas Schenk (3), Dorian Kopczinski, Jonas Lagler (1),